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Customer Spotlight: INRS–Institut Armand-Frappier, Kanada

Das INRS – Institut Armand-Frappier nutzt ein IsoPrime100 IRMS-System, um Testosterondoping aufzudecken

Dr. Karine Lalonde ist Forscherin im Anti-Doping-Labor des INRS in Montreal, Kanada. Ihre Routinearbeit umfasst das Management des GC-C-IRMS-Systems zum Nachweis des Missbrauchs von anabolen Steroiden wie Testosteron im Urin von Leistungssportlern. Testosteron ist nach wie vor eine der beliebtesten leistungssteigernden Substanzen, die im Leistungssport eingesetzt werden, und ist in verschiedenen Formen wie Tabletten, Sprays, Pflastern und injizierbaren Präparaten weithin erhältlich, was seine Anwendung einfach und damit attraktiv für Athleten macht.

 

Logo des INRS

Testosterondoping ist schwieriger nachzuweisen als die Anwendung der meisten anderen anabolen Steroide, da Testosteron sowohl von Männern als auch von Frauen auf natürliche Weise produziert und ausgeschieden wird. Natürliche Testosteronmoleküle sind mit den üblichen massenspektrometrischen Methoden nicht von ihren synthetischen Kopien zu unterscheiden, und Dopingfälle mit Testosteron können aus offensichtlichen Gründen nicht durch das bloße Vorhandensein von Testosteron und/oder seinen Metaboliten im Urin nachgewiesen werden. GC-C-IRMS ist der Goldstandard im Anti-Doping-Bereich, um eindeutig zu bestimmen, ob das Testosteron in der Urinprobe eines Sportlers "aus dem Körper oder aus der Flasche" stammt. 

Das Labor analysiert jährlich mehr als 2000 GC-C-IRMS-Proben, mehr als doppelt so viele wie jedes andere Anti-Doping-Labor weltweit. Das Labor bietet Anti-Doping-Analysen für viele verschiedene Sportarten an, aber ihr Hauptkunde ist die Major League Baseball (MLB) in den USA. Die MLB hat ein Programm eingeführt, das derzeit als das umfangreichste Anti-Doping-Programm im US-Profisport gilt und für alle ihre Spieler mindestens einmal pro Saison IRMS-Tests vorschreibt. Seit der Einführung dieses "IRMS-Screenings" sind in der MLB keine Testosterondoper mehr nachgewiesen worden, was die Wirksamkeit dieser Art von Programmen bei der Abschreckung von Athleten, die Doping in Erwägung ziehen, und bei der Gewährleistung der Integrität des Sports belegt. 

Als ein führendes Labor für GC-C-IRMS bei der Anti-Doping-Kontrolle hatte das INRS mehrere Jahre lang Geräte eines anderen Herstellers verwendet. Als Vancouver als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010 ausgewählt wurde, war das IRNS-Labor natürlich mit der Durchführung der Anti-Doping-Kontrolle für die Veranstaltung beauftragt. Zu diesem Zeitpunkt evaluierte das INRS die Leistung der verfügbaren GC-C-IRMS-Systeme und beschloss, zwei IRMS-Systeme von Elementar für die Veranstaltung zu kaufen. Nach dem großen Erfolg dieser Systeme wurde ein drittes IRMS-System von Elementar angeschafft, um der gestiegenen Probennachfrage durch den Vertrag mit der MLB gerecht zu werden. 

 

Neben den "routinemäßigen" Tests auf Testosteronmissbrauch hat das Labor auch Methoden zum Nachweis von 19-Norandrosteron, Boldenon und Prednisolon entwickelt. Diese Moleküle stellen aufgrund der geringen Konzentration, in der sie analysiert werden müssen, eine besondere Herausforderung dar. Die Präzision der Systeme von Elementar bei niedrigen Signalintensitäten war entscheidend dafür, dass das Labor in der Lage war, diese anspruchsvollen Methoden zu entwickeln, um sicherzustellen, dass die Wissenschaft der Dopingkontrolle denjenigen, die betrügen wollen, immer einen Schritt voraus ist. 

Über ihre Erfahrungen mit den IRMS-Systemen von Elementar sagte Dr. Lalonde Folgendes: 

Unserer Erfahrung nach haben die Systeme von Elementar eine bessere Stabilität und Empfindlichkeit als jedes andere System. Im Gegensatz zu anderen Geräten, bei denen der Sauerstoff mit Hilfe einer Rückspültechnik in den Verbrennungsofen eingebracht wird, ermöglicht uns das GC-C-IRMS-System von Elementar, dem Trägergas eine Sauerstoffentlüftung zuzuführen. Diese Entlüftung sorgt für gleichmäßige Oxidationsbedingungen bei langen Probensequenzen (> 40 Stunden), im Gegensatz zur Sauerstoffrückspülung, die nur einmal vor einer Probensequenz durchgeführt wird und notwendigerweise mit dem abnehmenden Sauerstoffgehalt im Ofenrohr gleichzusetzen ist, was zu variablen Gerätebedingungen führt.

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